EU-Kommission schlägt Regelungen für die Entsendung von Fachkräften aus Drittstaaten in die EU vor

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag vorgelegt, um die Entsendung von hoch qualifizierten Arbeitnehmern aus außereuropäischen Ländern in die EU zu erleichtern. Für Führungskräfte, Fachkräfte und Trainees soll eine einheitliche Regelung für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren eingeführt werden. Das Verfahren soll höchstens 30 Tage dauern und es soll eine kombinierte Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis erteilt werden.
Außerdem sollen die Freizügigkeitsbedingungen für diese Arbeitnehmer und ihre Familien innerhalb der EU verbessert werden, so dass sie sich für einen Zeitraum von drei Jahren in der EU aufhalten und von einem EU-Mitgliedstaat in einen anderen umziehen dürfen.
Zur Zeit bestehen für die Entsendung aus Drittstaaten in die EU viele unterschiedliche Vorschriften und Verfahren. In einigen EU-Ländern ist die Erteilung der Arbeitserlaubnis außerdem umständlich und langwierig. Freies Reisen innerhalb der EU ist nicht ohne Weiteres möglich.
Die EU-Kommission erwartet durch diese Vereinfachungen für Fach- und Führungskräfte, die für die EU-Wirtschaft von großem Interesse sind, Vorteile für die EU: Investitionsschübe, Verbesserung des Managements, Steigerung der EU-Exporte und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von EU-Unternehmen in Überseemärkten.


Quelle: http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/10/931&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=fr